Samstag 08.07.2017, 19.30 Uhr

Eintritt: 20,– €
(inkl. VVK-Gebühr)


Tickets:
Telefon +49 (0) 381 444 44 777

Aktuelle Termine

Klaviersalon am Samstag, 08.07.2017

 

Bizet, Debussy, Chaminade

Johann Blanchard

 

GEORGES BIZET

Chants du Rhin

1. L'aurore

2. Le Depart

3. Les Reves

4. La Bohemienne

5. Les Confidences

6. Le Retour

 

CLAUDE DEBUSSY

Préludes Livre I

Nr. 7 Ce qu'a vu le vent d'ouest

Nr. 8 La Fille aux cheveux de lin

Nr. 9 La sérénade interrompue

Nr.10 La cathédrale engloutie

Nr.11 La danse de Puck

 

- Pause -

 

CECILE CHAMINADE

Tristesse op. 104

Automne Nr.2 op.35

Sonate c-Moll op. 21

1. Allegro appassionato

2. Andante

3. Allegro

Les Sylvains op. 60

 

Zu Beginn hören Sie den epischen Klavierzyklus "Bilder vom Rhein" des Komponisten der bekannten Oper "Carmen" Georges Bizet zu Versen von Joseph Mery. Die 1865 entstanden Klavierstücke bringen dem Zuhörer, mit einem melodiösem Einleitungsstück, einem zigeunerhaften (Anlehnung an Carmen) Mittelstück, kombiniert mit jeweils zwei sehnsuchtsvoll-meditativen und zwei äußerst bewegtenvorwärtsdrängenden Stücken, die ganze Klangvielfalt des Romantikers zu Gehör. Mit ausgewählten Preludes von Claude Debussy eröffnet sich dem Zuhörer ein Einblick in die impressionistische Tonsprache.

Bizet nannte sie liebevoll "le petit Mozart" und sagte ihr eine große musikalische Laufbahn voraus. Die Rede ist von Cecile Chaminade. Erleben Sie die Wiederentdeckung der zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Komponistin!

 

Johann Blanchard wurde 1988 in Romans-sur-Isere geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Er wuchs in einer musikalischen Familie auf, wo er die klassische Musik schätzen lernte. Im Alter von sechs Jahren erhielt er von Prof. Sigrid Lehmstedt seinen ersten Klavierunterricht, den er 1998 am renommierten Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar fortführte. In dieser Zeit spielte er seine ersten Konzerte im Solo- und Kammermusikbereich sowie mit Orchester und erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen in den Klavierwettbewerben Jugend musiziert, Gotrian Steinweg und Robert Schumann.

2006 führte ihn der Weg nach Rostock, wo er an der Hochschule für Musik und Theater in der Klasse von Prof. Matthias Kirschnereit und Prof. Karl Heinz Will sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Parallel studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Prof. Stefan Arnold. Weitere Anregungen erhielt er u. a. von Michel Beroff, Bernd Goetzke, Pavel Gililov, Elisabeth Leonskaja, Bernard Ringeissen und Claudius Tanski.

Während seiner Studienzeit war er u. a. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen in Internationalen Wettbewerben, wie dem Piano Campus in Pontoise/Paris, Palma D ?oro in Italien, Ferrol in Spanien und Unisa in Südafrika.
Johann Blanchard konzertierte bereits im Konzerthaus Berlin, Prag, Paris, Musikverein Wien, Los Angeles, Buenos Aires, Johannesburg und spielte im Europäischen Klassikfestival Ruhr, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und Gezeitenkonzerte, im l ?Été musicale in Frankreich und im Jewish Music Festival in San Diego. Als Solist trat er u. a. mit dem Theater Vorpommern, der Polnischen Kammerphilharmonie und der Neuen Philharmonie Westfalen auf. Mehrmals war er im Rundfunk auf NDR Kultur sowie im ORF live zu hören.

Neben dem Solospiel, widmet sich Johann Blanchard auch der Kammermusik, wo er in verschiedensten Besetzungen zu hören ist. Das eigene Musizieren ist für ihn jedoch nur wenig, wenn er die Begeisterung, die Musik in ihm hervorruft, nicht teilen kann, so unterrichtet er u. a. am Schweriner Konservatorium. Außerdem interessiert er sich für andere Musikrichtungen wie den Jazz und die elektronische Musik.

Er nimmt für das Label MDG – Musikproduktion Dabringhaus und Grimm auf. 

 

Foto © Nikolaj Lund