Sonntag 01.11.2015, 17.00 Uhr

Eintritt: frei
Spende erbeten

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Aktuelle Termine

Sonntag, 01.11.2015 

Damaskus – Berlin

Nabil Hilaneh (arabische Laute)
Maria Magdalena Wiesmaier (Violoncello)

Musik als Weltsprache jenseits von Religion, Ländergrenzen und als Brücke zwischen den Kulturen.

Der Syrische Lautenspieler Nabil Hilaneh und die Berliner Cellistin Maria Magdalena Wiesmaier treten mit ihren Instrumenten als Spiegel der Kulturen in den Dialog zwischen Orient und Okzident. Begleiten sie die Musiker auf der Reise zu den Gegensätzen und Gemeinsamkeiten, bei der Gegenüberstellung und Verbindung von klassischer orientalischer Musik und europäischer Barockmusik sowie bei gemeinsamen Improvisationen und traditionellen Liedern.

Maqam Kurd,
in den 1950er Jahren wurden im Königspalast in Unart (Syrien) kleine Tontafeln ausgegraben, auf denen die erste notierte Musik der Menschheit entziffert wurde. Sie stammen von ca. 1400 v.Chr.
Die Hurrian Hymne an Nikkal ist in der Tonart (arab. Maqam) Kurd geschrieben.
Anders als in der europäischen Musik, wo die Tradition des Improvisierens seit der Barockzeit immer mehr in den Hintergrund trat, ist diese wesentlicher Bestandteil der klassischen arabischen Musik bis heute. Es gibt sieben Maqams, sie dienen als Grundlage für die jeweilige Improvisation.  

 

Improvisation Kurd
Cello+Oud 

Marin Marais (1656-1728)
La Folia, Pièces de Viole 1701, in d-moll, Cello 

Naseer Shamma (*1963)
Garcia Lorca, hijaz g
Oud

Marin Marais (1656-1728)
La Folia, Pièces de Viole 1701, Cello

Improvisation in C
Oud 

Improvisation in G
Cello+Oud

 

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J.S.Bach (1685-1750)
Suite c-moll für Violoncello Solo, BWV 1011,  Prelude

Rahbani Br.
Lied
Oud

J.S.Bach (1685-1750)
Suite c-moll für Violoncello Solo, Allemande

Nabil Hilaneh
Homs, Ort der Sehnsucht
Oud 

Improvisation Hijaz (Maqam)
Cello+Oud 

Maria Magdalena Wiesmaier, Violoncello
Nabil Hilaneh, Oud